Geschenkideen für Kleinkinder zu Weihnachten

was sind die richtigen Geschenke und wann sind es zu viele Gechenke

Weihnachten naht wieder mit großen Schritten und gerade für junge Familien ist es die schönste Zeit des Jahres. Mit dem Fest der Liebe kommt jedoch immer wieder die Frage nach den richtigen Geschenken auf und viele Menschen sind unsicher, was sie denn letztlich ihren Schützlingen kaufen sollen. Der durchschnittliche Wert bei Weihnachtsgeschenken liegt hierzulande bei 300 Euro, was laut Pädagogenmeinungen ein normaler Wert sei. Die Anzahl der Geschenke sollte sich jedoch im Rahmen halten und den wirtschaftlichen Verhältnissen der Eltern angemessen sein.

Weihnachtsgeschenke © flickr.com / ahenbarbus

Weihnachtsgeschenke © flickr.com / ahenbarbus

Faustregeln für die Weihnachtsgeschenke!

Die Pädagogen sind der Ansicht, dass für kleinere Kinder wenig Geschenke am optimalsten sind. Diese Faustregel hat nichts damit zu tun, dass kleinere Kinder nicht reichlich beschenkt werden sollten, sondern liegt vielmehr darin begründet, dass die Effektivität der Freude am Größten ist, wenn die Kinder sich am Weihnachtsfest auf ein Geschenk konzentrieren könnten. Kinder werden sehr schnell unzufrieden, wenn sie die Übersicht bei ihren Geschenken verlieren. Auf diese Weise verpufft der Effekt der Geschenke zu schnell.

Es ist in jedem Fall ratsam, die Bescherung auf mehrere Tage zu verlagern damit Oma und Opa auch zu ihrem Recht kommen. Somit verteilt sich die Freude der Kinder auf mehrere Tage und sie werden um einiges glücklicher sein. Sobald die Kinder das entsprechende Alter erreicht haben sollten die Eltern darauf achten, dass Traditionen wie der Wunschzettel an den Weihnachtsmann zur Vorweihnachtszeit dazu gehört.

Realistisch bleiben!

Der Wunschzettel an den Weihnachtsmann schürt bei Kindern die Vorfreude auf den heiligen Abend. Wenn eben dieser Wunschzettel jedoch über die Maßen hinausgeht, sollten Eltern einschreiten und mit ihrem Kind darüber reden. Zwar sollte man die Träume der Kleinsten nicht zerstören, ihnen jedoch auf einfühlsame Weise vermitteln dass der Weihnachtsmann am heiligen Abend viele Kinder zu beschenken hat und deswegen zu viele Wünsche nicht erfüllt werden können.

Wunschzettel © flickr.com / marioanima

Wunschzettel © flickr.com / marioanima

Geschieht dieses nicht, so werden Kinder ein verzerrtes Realitätsbild vom Weihnachtsfest bekommen und jedes Jahr das heilige Fest in der Erwartung angehen, dass alle ihre Wünsche erfüllt werden. Enttäuschungen sind somit vorprogrammiert. Eltern sollten daher im Vorwege auch keine verbindlichen Versprechungen machen, sondern realistisch die Geschenkemöglichkeiten abwägen.

Welche Geschenke sind die Richtigen?

Diese Frage lässt sich pauschal nicht beantworten, da jedes Kind individuell ist. Der Wunschzettel gibt hier aber schon einen guten Anhaltspunkt für Eltern da er ihnen vermittelt, was dem Kind am Herzen liegt. Wichtig ist jedoch, dass die Eltern die Geschenke realistisch abschätzen und auch die Altersempfehlungen bei Bücher, Filmen und dergleichen nicht ignorieren. Auch wenn das Kind in der Lage ist, ein Buch mit höherer Altersempfehlung zu lesen bedeutet dieses noch lange nicht, dass es den Inhalt auch entsprechend verstehen und verarbeiten kann.

Wenn Eltern sich unsicher sein sollten ob der Wunschzettel für die Kinder für diese angemessen ist sollten sie dabei gänzlich auf ihr Empfinden achten und dementsprechend handeln. Für Kleinkinder sind Spielzeuge gemäß der Altersempfehlung niemals verkehrt, da sie stets Freude bereiten. Auch Gesellschaftsspiele für Kinder und Jugendliche sind stets ein guter Griff, da sie den Familienzusammenhalt fördern und dem Kind spielerisch die Eltern näher bringt.

Den Geist der Weihnacht beibehalten!

Wichtig ist es für Familien dass sie ihren Kindern den eigentlichen Sinn von Weihnachten näher bringen und ihnen vermitteln, dass es nicht nur um Geschenke geht. Weihnachten ist das Fest der Liebe und des Zusammenhalts, ein Geschenk sollte nur ein Nebeneffekt sein. Sicherlich ist dieses schwierig angeichts der stetig wachsenden Konsumgesellschaft aber Eltern, die es erfolgreich schaffen ihren Kindern die traditionellen Werte zu vermitteln werden bei ihren Kindern wesentlich mehr erreichen als Eltern, die an Weihnachten ihre Kinder blind mit Geschenken überhäufen. Man sollte stets im Hinterkopf behalten, dass viele teure Geschenke nicht gleich eine Garantie für ein wunderschönes Weihnachtsfest bedeuten.

Krippenspiel © Dieter Poschmann  / pixelio.de

Krippenspiel © Dieter Poschmann / pixelio.de

Gerade für Eltern, die einen hohen Wert auf Pädagogik und Erziehung legen, ist es immens wichtig dass sie ihren Kindern vermitteln, dass es nicht nur um das Nehmen sondern vielmehr auch um die Freude des Gebens gilt. Dieses sollte jedoch erst ab einem gewissen Alter erfolgen da anstonsten bei Kleinkindern die Träume vom Weihnachtsmann zerstört werden. Sobald das Kind von alleine nicht mehr an den Weihnachtsmann glaubt ist der richtige Zeitpunkt zum Vermitteln dieser Werte gekommen.

Sag was dazu