Die Besonderheit einer Top Level Domain

Die Postleitzahlen des Internets

Schon an der Adresse einer Webseite können Nutzer erkennen, um welche Art der Internetseite es sich handelt. Sie kann Auskunft darüber geben, in welchem Land der Betreiber der Webseite ansässig ist, oder ob es sich um eine Firma, eine unentgeltlich arbeitende Organisation, oder eine Universität handelt. Grund dafür sind die sogenannten „Top-Level-Domains“.

Domain © Angela Parszyk  / pixelio.de

Domain © Angela Parszyk / pixelio.de

Was ist eine Domain?

Jedes Gerät im Internet ist mit einer bis zu 12-stelligen Nummer, der sogenannten „IP-Adresse“ versehen. Endbenutzer könnten sich diese Adresse natürlich schwer merken. Hierfür gibt es Domains. Sie ist das, was der Nutzer in die Adresszeile seines Browsers eingibt, um im Internet an sein Ziel zu gelangen. Sie folgen immer der Struktur „example.com“.

Eine Domain dient also als Verbindungsstück zwischen Endnutzer und Server.
Das Beschränkt sich aber nicht nur auf Internetseiten. Eine Domain kann auch für den Versand von E-Mails (nutzer@example.com) oder für andere Dienste verwendet werden.

Die Adresse wird durch einen Punkt in zwei Teile geteilt. Der erste, längere Teil (in diesem Falle das englische Wort „example“) ist der vom Betreiber der Seite frei gewählte Domainname. Der Teil hinter dem Punkt ist die sogenannte „Top-Level-Domain“, hier die Endung „.com“.

Welche Arten von Top-Level-Domains gibt es?

Mittlerweile existieren sehr viele dieser Top-Level-Domains. So verfügen zum Beispiel die meisten Länder auf der Welt über eine eigene Domainendung, die dem Länderkürzel der entsprechenden Nation folgen.
So haben

deutsche Seiten die Endung „.de“, Seiten aus Österreich die Endung „.at“.

Einzige Ausnahme von dieser Regel ist Großbritannien. Das Land hat zwar nach geltender Norm das Länderkürzel „GB“, die

gängige Nationaldomain stellt dagegen „.uk“ (für United Kingdom) dar.

Neben den Nationaldomains existieren noch Domains für bestimmte Zwecke der entsprechenden Präsenz. So sind zum Beispiel viele Unternehmen über die Endung

„.com“

erreichbar, Amerikanische Regierungsbehörden unter

„.gov“ (Englisch für „Government“: Regierung)

oder unentgeltliche Organisationen unter

„.org“ (Englisch für „Organisation“).

Wie bekommt man eine solche Adresse?

Jeder, der plant, eine Webseite zu betreiben, kann sich eine Domain sichern lassen. Hierzu muss sie nur bei einer Vergabestelle (z.B. die DENIC eG für „.de“-Domains) registriert werden. Das übernehmen in den meisten Fällen die Webhoster, bei denen das entsprechende Hosting-Angebot gemietet wird. Wenn man beispielsweise eine Domain bei checkdomain.de gekauft hat, wird diese Domain anschliessend in ihren Webspace übertragen, die DNS Einträge erstellt und schon ist die Seite im World Wide Web erreichbar.

Internet © Tony Hegewald  / pixelio.de

Internet © Tony Hegewald / pixelio.de

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